Jub Mönster

Seit über vier Jahrzehnten widmet sich Jub Mönster mit nahezu archäologischer Hingabe dem blauen Kugelschreiber – einem Medium, das er durch minutiöse Schraffuren, variierenden Druck und rhythmische Linienführung zu ungeahnter Ausdrucksstärke treibt. Diese Technik findet ihre Vollendung in den urbanen Szenen, die Mönsters Werk dominieren: In schwebend leichten Kompositionen erweckt er Pariser Café-Terrassen, verschneite Seine-Ufer oder flanierende Passanten zum Leben. Die monochromen Blautöne, mal zart wie ein Hauch, mal intensiv wie Mitternachtshimmel, verleihen diesen Momentaufnahmen eine zeitlose Melancholie. Wie eingefrorene Filmszenen entfalten die Zeichnungen dabei eine narrative Dichte – ein „Kugelschreiber-Kino“, in dem das Flirren der Linien die Bewegung suggeriert und der Betrachter zum stillen Voyeur des Alltäglichen wird.

Seit über vier Jahrzehnten widmet sich Jub Mönster mit nahezu archäologischer Hingabe dem blauen Kugelschreiber – einem Medium, das er durch minutiöse Schraffuren, variierenden Druck und rhythmische Linienführung zu ungeahnter Ausdrucksstärke treibt. Diese Technik findet ihre Vollendung in den urbanen Szenen, die Mönsters Werk dominieren: In schwebend leichten Kompositionen erweckt er Pariser Café-Terrassen, verschneite Seine-Ufer oder flanierende Passanten zum Leben. Die monochromen Blautöne, mal zart wie ein Hauch, mal intensiv wie Mitternachtshimmel, verleihen diesen Momentaufnahmen eine zeitlose Melancholie. Wie eingefrorene Filmszenen entfalten die Zeichnungen dabei eine narrative Dichte – ein „Kugelschreiber-Kino“, in dem das Flirren der Linien die Bewegung suggeriert und der Betrachter zum stillen Voyeur des Alltäglichen wird.

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Vita

1949
geboren in Oldenburg
1970 -  1972
Fachoberschule für Gestaltung, Bremen Bildhauerei und Malerei
1972 -  1975
Hochschule für Gestaltung, Bremen Malerei
1976
Film
1978
Kulturaustausch durch das Auswärtige Amt, Voss, Norwegen
1980
Gründungsmitglied der Gesellschaft für Aktuelle Kunst
1983
Stipendium der Stadt Wilhelmshaven
1. Preisträger Wettbewerb "Radio Bremen" und Ausführung
1989
2. Preisträger Wettbewerb "Bremer Parkplatz GmbH" und Ausführung
Guest-Teaching, Kunstakademie Trondheim, Norwegen
1991
3. Preis Wandbemalung der Stadt Ibbenbüren
2000
Atelier Stipendium, Vallauris, Frankreich
2005
2. Preisträger "Imke Folkerts Preis für bildende Kunst"
2007
Atelier Stipendium, Berlin, durch den Senator für Wissenschaft und Kunst, Bremen
2008
Atelier-Stipendium auf Elba, Italien, durch die Stiftung Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr, Schweiz
2010
European Festival of Monumental Painting 2010, Danzig, Polen
2020
Stipendium durch den Senat für Kultur, Bremen
2022
Kultur-Stipendium der Stiftung Kunstfonds