Das Gleichgewicht im Ungleichgewicht: In seinem Vorwort zu dem zur Ausstellung erscheinenden Katalog "Nigredo" schreibt Christoph Tannert, Leiter des Künstlerhauses Bethanien: "Das Schweigen in den Bildern von Mirko Schallenberg wirkt augenöffnend. Es ist ein würdevolles Schweigen, aus dem heraus die aufgerufenen Gegenstände ihr Sinnlichkeitspotential in Ruhe ausbalancieren können. Mit melancholisch weltvergessener Zärtlichkeit erscheint zugleich jeder Hinweis auf die Vergänglichkeit alles Irdischen wie ein Rätsel auf Wahrheit und Schönheit.“ Die Galerie Friedmann-Hahn begleitet die Entwicklung der Malerei von Mirko Schallenberg seit zehn Jahren. Diese zeichnet sich u.a. auch durch die besondere Stofflichkeit seiner Arbeiten aus, die sich in der teilweise körnigen Struktur des Farbauftrages zeigt und seine Ding-Protagonisten in ein ungewöhnliches und spannendes Beziehungsgeflecht setzt. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.