Das markanteste Merkmal der Bilder Schallenbergs sind die Dingpyramiden, die in kleinen und großen Formaten ein Arrangement bilden aus Vasen, Brettern, Steinen und noch vielem mehr aus der Dingwelt stammenden Gegenstände. Die Gestalthaftigkeit der Dinge und die damit verbundene Prägnanz werden so auf dem Bild konstruiert bis auch die unwahrscheinlichste Zusammenkunft der Dinge in eine stimmige Anordnung gebracht wurde. Solange der Gebrauchsgegenstand in die moderne Aufmerksamkeitsökonomie eingebunden ist, bleibt seine ästhetische Präsenz für uns eingefroren wie Wasserpflanzen im Eis. Die Malerei von Schallenberg ist die Enteisungsmaschine, in welcher sie wieder aufgetaut und zum Leben erweckt werden soll.