New Yorker Subkultur und der magische Realismus des David FeBland. "Ich mag es, den Typen zu nehmen, an den sich niemand erinnert, und eine Welt um ihn herum zu bauen. Ich trenne ihn von seiner Subkultur und besetze ihn in einer Hauptrolle." (David FeBland) "In der Regel zeigen FeBlands Gemälde ein Gefühl von Barock und verwirrender Bewegung. Die Wirkung ist surreal und unvergesslich." (Art in America) Flirrende Bilder voller Intensität - die Arbeiten des New Yorker Künstlers David FeBland beschreiben die Interaktion zwischen dem Menschen und seinem physischen Universum, die er, meistens unterwegs mit dem Fahrrad, mit seiner Kamera festhält und mit Erinnerungen und imaginären Szenen zu seinen Bildern werden lässt. Die Geschichten dazu dokumentiert er auf seinem Instagram-Account @davidfebland, dem mehr als 30 k folgen, und die einen Sog entwickeln, wie auch seine Bilder eines magischen und gleichzeitig sezierenden amerikanischen Realismus. FeBlands Arbeiten werden oft mit dem "Sozialen Realismus" der New York Eight verglichen, mit Malern wie Robert Henri und John Sloan, besser bekannt als American Ashcan School. Acht Maler, die sich 1904 vom amerikanischen Impressionismus distanzierten und sich stattdessen dem neuartigen, gesellschaftskritischen amerikanischen Realismus verschrieben. Ein weiterer Vergleich ist der mit Ben Shahn und Diego Rivera, die ebenfalls Gesellschaftsformen und Missstände derselben in einer Form des naiven Realismus darstellten. Shahns Arbeiten waren auf der documenta 2 (1959), der documenta III (1964) und der documenta 6 (1966) in Kassel vertreten. FeBland setzt diese Tradition des Amerikanischen Realismus in seinen Bildern fort. Art in America: "Die Arbeiten von David FeBland nutzen das Narrativ des klassischen Comic, um die Geschwindigkeit der Stadt zu vermitteln. FeBland macht eine Art Ashcan School im Hip-Hop-Tempo. Echte oder implizierte Gewalt ist überall auf diesen Bildern zu sehen: Parkplätze, Einkaufszentren und natürlich die Straßen werden als Orte der Entfremdung und Gefahr dargestellt. In der Regel zeigen FeBlands Gemälde ein Gefühl von Barock und verwirrender Bewegung. Die Wirkung ist surreal und unvergesslich." THE WASHINGTON GAZETTE: "Wie die Acht der Ashcan School liegt auch bei FeBland seine Stärke darin, bewegte Figuren und die psychologischen Nuancen der Gesten darzustellen. Jedoch sind seine Gemälde voll von gesättigter Farbe - vielleicht mehr Miami als New York - und seine Hintergründe sind mit neo-expressionistischen Tropfen oder Spritzern bedeckt. Seine Bilder vermitteln ein Gefühl für die Art und Weise, wie sich Menschen an die entfremdenden Bedingungen der modernen Stadt anpassen." AMERICAN ARTIST MAGAZINE: "Obwohl FeBlands Gemälde ein bestimmtes narratives Element enthalten, wird die Geschichte niemals explizit erklärt. Die Bilder sagen etwas über das amerikanische Leben aus, aber die Geschichte ist archetypisch und nicht persönlich. Die Bilder schwingen mit dem Unbewussten wie eine Botschaft in einem Traum." The New York Times: "Während die mitreißenden und humorvollen Gemälde von David FeBland kaum eine Werbung für New York City sind, handelt es sich doch um ein Modell der Bravour-Malerei." Über den Künstler: David FeBland, geb. 1949 in London, begann nach dem Studium der Politikwissenschaft und Landschaftsarchitektur Mitte der 1980er Jahre zu malen. Er lehrt heute an der City University New York und der Brandeis University, Massachusetts. Seine Werke befinden sich in zahlreichen Privat- und Unternehmenssammlungen, darunter American Express, AT & T, IBM, Citybank sowie in der öffentlichen Sammlung des Museums der Stadt New York. Dies ist die vierte Ausstellung von David FeBland in der GALERIE FRIEDMANN-HAHN. David FeBland lebt und arbeitet in New York.