Markus Fräger inszeniert seine Bilder wie Ausschnitte aus einem amerikanischen Film Noir. In den Farben eines David Lynch malt er Momente, die einem Film Still gleichen. Immer findet sich in seinen Arbeiten auch die Referenz an die Malerei des Barock, das Ideal der Aufklärung verkörpernd. Durch perspektivische Verkürzungen erreicht er eine außergewöhnliche Tiefenwirkung und weitet so die Räume illusionistisch aus. Dazu kommen ein bewegungsreicher Figurenstil und die Betonung von Licht und Schatten, mit dem charakteristischen Hell-Dunkel-Kontrast des Chiaroscuro. Ausschnitte aus barocken Gemälden, an Rubens erinnernd, wirken wie Fremdkörper in den dargestellten Alltagsszenerien. Die Arbeiten von Markus Fräger sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Der Künstler lebt und arbeitet in Köln.